Antinationale und libertäre Vorabenddemo am 4. September in Dortmund
Im Rahmen der „Antifa Action Days“ am 4 und 5.September 2009 in Dortmund gegen den bundesweit stattfindenden neofaschistischen „nationalen Antikriegstag“ findet am Abend des 4. September, ab 18 Uhr am HBF Dortmund eine antinationale und libertäre Vorabenddemonstration unter dem Motto: „Nationalismus überwinden! Grenzen einreißen! Gegen Herrschaft, Volk und Vaterland!“ statt. Das Vorabenddemobündnis umfasst ein Bündnis aus mehren anarchosyndikalistischen, antifaschistischen und linksradikalen Gruppen. Alle weiteren Information zur Demonstration finden Sie unter:
www.nationalismus-überwinden.de
Hierzu erklärte Emma Gold von der anarcho-syndikalistischen Jugend NRW: „Antifaschismus ist seit jeher ein fester Bestandteil im Alltag von AnarchosyndikalistInnen, jedoch gibt es Zeitpunkte in denen wir nicht mehr nur als Einzelne die Antifa-Bewegung unterstützen, sondern selbst alle Kraft aufwenden müssen, um einem erstarkenden und aggressiven Neonazismus die Stirn zu bieten. Das ist in Dortmund eindeutig gegeben."
Die Demonstration wird um18 Uhr oberhalb der „Freitreppen“ beim HBF Dortmund starten und durch die Innenstadt Dortmund zurück zum Auftaktkundgebungsort ziehen. Die Demonstration wird die Militarisierung sowie kriegerische und friedliche Expansionspolitik der BRD, den sozialen Krieg nach Innen, den allgegenwärtigen staatsbürgerlichen Nationalismus und den völkischen Nationalismus der Nazis thematisieren.
Hierzu Emma Gold; „Für uns Libertäre spielt eine Auseinandersetzung mit Nationalismus und Krieg eine wichtige Rolle, und gerade aus anarchosyndikalistischer Perspektive sind sie reaktionäre Strömungen, die die kapitalistischen Verhältnisse aufrechterhalten und fruchtbaren Nährboden für Faschismus liefern.“
Anna Müller vom Antifa AK Köln zur Ausrichtung der Demonstration: „Rechtsradikale Bewegungen knüpfen an die Probleme im Kapitalismus, wie Wirtschaftkrisen und Kriegen an, und versprechen den Kampf der kapitalistischen Interessen in ihren irrationalen Vorstellungen einer „Volksgemeinschaft“ stillzulegen“. Darum muss ein linker Antifaschismus sich die Gesellschaftskritik auf ihre Fahnen schreiben und Ideologien wie Nationalismus und dessen gesellschaftliche Bedingungen ins Zentrum ihrer Kritik nehmen.“
Im Anschluss an die Demonstration findet ein antinationales Konzert mit der powerpop Elektro-Band „Susanne Blech“ (http://www.myspace.com/susanneblech) und der post Punk Band „Telemarker“ (http://www.myspace.com/telemarker) oberhalb der „Freitreppen“ beim HBF Dortmund statt.